Venerable Phra Dhepjanmahamuni

Phra Dhep Jahn Maha Muni, Luang Phor Dhammajayo

Phra Dhep Jahn Maha Muni, Luang Phor Dhammajayo

Venerable Phra Dhepjanmahamuni (Luang Phor Dhammajayo) Geboren um Harmonie wiederherzustellen
Phradhepjanmahamuni (ehrwürdiger Dhammajayo Bhikkhu) wurde geboren als Chaiyaboon Suthipol am Samstag, 22. April 1944. Er wuchs  in einem kleinen Haus auf, am Ufer des Chao Praya Flusses im Vorbezirk von Paeng gelegen, im Bezirk Promburi, der Provinz von Singhburi. Sein Vater, Janyong Suthipol, arbeitete als Ingenieur im Department  Industriefabrik für das  Industrieministerium und seine Mutter war Juree Suthipol.

Als sie schwanger war, träumte sie von einem heiligen Buddhabild von Pichit, ‘Luang Phaw Petch’ genannt, dass die Leute verehrten. Er stellte ihr ein schönes Kind dar und sagte: „Dieser Junge ist ein ganz spezielles Kind. Kümmere dich bitte sehr gut um ihn. Er wird zukünftig einen Schutz darstellen für die Leute.“ Später träumte sie, dass sie eine sehr schöne Buddha-Statue empfing. Sie säuberte und polierte die Statue bis sie ganz glänzend war. Beim Polieren der Statue begann diese hell zu leuchten, bis sie über die ganze Stadt ausstrahlte und die Stadt erhellte.

Ihre Träume brachten  jedem in der Familie Glück, besonders ihrem Ehemann Janyong, der die Absicht hatte, sein erstes Kind voll zu unterstützen  um maximalen Fortschritt und Wohlstand zu erreichen, damit er ein Vorbild für jeden sein konnte. An dem Tag, als Chaiyaboon geboren wurde, ereignete sich ein verheissungsvolles Ereignis. Bei all seinen Verwandten, die verärgert waren und sich gegenseitig für eine lange Zeit nicht besucht hatten, wurde die Familienharmonie wieder- hergestellt durch die Geburt ihres ersten Neffen.

Kindheit

Chaiyaboon Sittiphon

Chaiyaboon Sittiphon

Da sein Vater ein Beschäftigter im öffentlichen Dienst war, der sich regelmäßig zu den verschiedenen Provinzen begeben musste, wurde Chaiyaboon von seiner Mutter und von Vettern aufgezogen. Außerdem musste er regelmässig umziehen. Besorgt über Chaiyaboons Ausbildung und Zukunft, schrieb er seinen Sohn für die erste Klasse an der Schule Talapat Suksa ein, einem Internat in Sao-Shingsha. Dies war Glück für den jungen Chaiyaboon; der Vorstandsvorsitzende der Schule, der von königlichem Blut war, hatte keine eigenen Kinder. Er liebte Chaiyaboon sehr und fragte Chaiyaboons Vater, ob er ihn adoptieren könnte um sein Erbe zu sein. Da Chaiyaboon der einzige und geliebte Sohn der Familie war, lehnte der Vater das Angebot ab. Jedoch liebte der Vorsitzende ihn dennoch und holte ihn immer wieder zum Sra Pratum Palast. Dies gab ihm die Gelegenheit  die königlichen Gewohnheiten  zu erlernen. Es gab ihm auch die Möglichkeit  mit  Mönchen zu verkehren und Merit (Verdienste) zu machen. Dies war der Anfang von Chaiyaboons Interesse am Dhamma, der buddhistischen Lehre.

1950 wurde sein Vater nach Petchburi versetzt. Chaiyaboon musste vom Vorsitzenden getrennt werden, da er auf die 4. Klasse der Aroon Pradit Schule wechselte. Nachdem er etwas mehr als ein Jahr mit seinem Vater gelebt hatte, zog er nach Sarasithipithayalai, wo eine berühmte Schule im Banpaeng Bezirk der Rajburi Provinz war. Sein Vater erlaubte ihm bei einem herzlichen und großzügigen Lehrer zu bleiben, Samarn Sang-Aroon, bis er die 9. Klasse abschloss. Als er dreizehn war, bestand Chaiyaboon die Aufnahmeprüfung um sich in der zehnten Klasse an der Suankularb Wittayalai Schule in Bangkok einzuschreiben. Er war einer von hundertfünfzig Kursteilnehmern, der den Test mit fünfhundert Anwärtern bestand. Da er meistens auf sich selbst gestellt war, lernte er zu sparen. Diese Erfahrung half ihm stark, vertrauenswürdig und verantwortungsbewusst zu sein. Er unterschied sich von den anderen Jungen, die in den wohlhabenden Familien aufwuchsen. Seine Kindheitserfahrungen bereiteten ihn für seine zukünftig wichtigen Aufgaben vor.

Seine großen Kindheitsträume

Chaiyaboon war eifrig, wenn es um den Erwerb von Wissen ging und war glücklich  seine Freizeit damit zu verbringen, mehr Wissen an  Bücherständen oder  Märkten , an denen eine Vielzahl der Bücher gefunden werden konnte, zu verbringen. Er mochte es, Zeit in und um  Khlong Lod und Sanam Luang zu verbringen, anders als andere Jugendliche in  seinem Alter, welche  den ganzen Tag nur Spaß haben wollten. Man konnte ihn meistens in einem T-Shirt und in seinen Lieblingsshorts antreffen, vertieft in Bücher von verschiedenen Bücherständen. Fand er Dhamma Bücher, las er sie immer wieder . Je mehr es sie las, desto mehr verfeinerten sich seine Gedanken, so dass er das Leiden der Welt besser verstehen konnte.

Sogar Biografien von wichtigen Leuten wurden wiederholt gelesen, damit er in der Lage war, alle ihre Namen und Beiträge sich genau zu merken. Dadurch entstanden Fragen in ihm: Warum werden wir geboren? Was ist das Ziel des Lebens? Solche Fragen waren für sein Alter sehr fortgeschritten. Chaiyaboon notierte seine Gedanken in einem Journal im Alter von dreizehn:

Wenn ich weltliche Interessen ausüben sollte, würde ich das höchste Ziel erreichen wollen. Wenn ich fromme Interessen ausüben sollte, möchte ich das höchste Dhamma erreichen und den Buddhismus in der ganzen Welt verbreiten.

Die Suche nach den Antworten des Lebens

Während er  die Suankularb Wittayalai Highschool besuchte, hatte er die Möglichkeit  einem Dhamma -Vortrag  von vielen Gelehrten zu hören. Dies gab ihm und seinen Freunden die Inspiration, ein buddhistisches Jugend-Programm ins Leben zu rufen. Wo immer es  Dhamma -Vorträge gab, egal wie weit entfernt, besuchte er sie.  Als er zum Teenager heranwuchs, erhöhte sich sein Wissensdurst mehr Dhamma zu erlernen. Wann immer er freie Zeit hatte, würde er sich zu den ruhigen Plätzen weg stehlen um die Fragen zu erwägen, die in seinen Gedanken zurückblieben. Warum werden wir geboren? Wohin gehen wir, nachdem wir gestorben sind? Existieren Verdienst (Merit)und Sünde (Demerit)? Er las und studierte buddhistische Texte, die sagten: ‚Nur das Dhamma Buddhas zu kennen ist nicht genug. Es ist wie nur ein Auge zu haben. Man ist nur ein Experte im Bereich des Dhamma Wissens, aber welcher Nutzen durch ihn gewonnen werden kann, wird einem nie bekannt, weil er nie in  die Praxis umgesetzt wird. Was bleibt sind nur mehr Fragen.

Regelmäßig  schaute er in den weiten Himmel hinauf, so als ob er versuchte die Antworten zu den Fragen zu finden, die tief in seinem Verstand lagen. Er  unterschied sich von anderen Menschen seines Alters, die an Spaß interessiert waren, Gedanken an die Zukunft und Reichtum hatten oder daran, einen Lebenspartner zu finden. In den entschlossenen Augen von Chaiyaboon, hinter jenen dunklen Gläsern, setzte sein Streben fort um  Antworten zu finden. Er forschte ununterbrochen in verschiedenen Büchern nach dem Wissen bekannter Lehrer.

Funken von Antworten

Ein Tages stieß er zufällig auf ein Buch mit dem Titel „Dhammakaya.“

Großer Dhammakayasmeditationsmaster

Großer Dhammakayasmeditationsmaster

Dieses Buch war im Format einer Predigt von Phramongkolthepmuni (Sodh Candasaro) Luang Pu Wat Paknam Bhasicharoen geschrieben. Es gab eine bestimmten Aussage: „Wenn dem rechten Weg des Buddhismus gefolgt werden möchte, soll ein jener üben, bis komplettes Erfassen und  Verständnis erlangt wird.“ Ihn interessierte das Wort „Dhammakaya“. Phramongkolthepmuni (Sodh Candasaro) sagte: „Dhammakaya ist der Buddha.“ Er bezog sogar einen Pali Ausdruck vom Tripitika „Dhammakayo Aham Itipi“, um zu bestätigen, dass der Buddha der Dhammakaya ist. Am Ende dieses Buches war geschrieben, dass der Tempel Wat Paknam in der Lage war, bis zum Erreichen des kompletten Erfassens und Verständnisses zu unterrichten. Diese Aussage erfreute ihn weil er wusste, dass er den rechten Weg gefunden hatte.

Später las er einen Artikel „Vipassana Bantoengsan“. Dieser schrieb über die Meditationsfortschritte von Khun Mae Acariya Chandra, einer Expertin der Dhammakaya Meditations-Technik. Sie war eine Nonne und eine Schülerin von Phramongkolthepmuni (Sodh Candasaro) Luang Pu Wat Paknam Bhasicharoen. Dies trieb Chaiyaboon an, die Meditation in diesem Tempel zu erlernen. Von da an plante er zum Tempel Wat Paknam zu gehen, um die Dhammakaya–Meditationstechnik anzueignen.

Die Suche nach einem Lehrer

1963, im Alter von neunzehn Jahren, bereitete er sich auf die Aufnahmeprüfung für die Universität vor. Der junge Mann, Chaiyaboon, traf die Entscheidung zum Tempel Wat Paknam Bhasicharoen zu gehen, um Khun Mae Acariya Chandra zu treffen und die Dhammakaya-Meditationstechnik zu studieren. Als er im Tempel ankam, fragte er verschiedene Leute, ob sie Khun Mae Acariya Chandra kennen würden, doch niemand kannte sie. Sie erklärten ihm, dass es keine Khun Mae Acariya Chandra gäbe, nur eine Lehrerin Chandra. Das ließ ihn denken, dass es sich um zwei verschiedene Personen handelte. Da er sie nicht finden konnte, konzentrierte er sich auf die Eignungsprüfung. Er bestand die Prüfung und wurde an der Kasetsart Universität aufgenommen. Im ersten Semester war Neuling Chaiyaboon sehr auf seine Studien fokussiert. Später, am Ende des ersten Semesters kamen die Gedanken  Khun Mae Acariya Chandra zu treffen wieder auf. So entschied er sich im Oktober 1963 wieder zum Tempel  Wat Paknam hinzugehen. Er war jedoch immer noch erfolglos. Später schlug ihm jemand vor, dass, wenn er ernsthaft lernen wolle zu meditieren, er dies von einem erfahrenen Mönch erlernen sollte, der froh sein würde die Dhammakaya-Meditationtechnik zu unterrichten. Nachdem er für einige Zeit Meditation geübt hatte, erfuhr er  von einem Meditierenden gleichen Alters, dass Khun Mae Acariya Chandra Lehrerin Chandra war. So wurde er zur Lehrerin Chandra gebracht um sie zu treffen.

Entdeckung seines Lehrers

Khun Yay Chand Khonnokyung

Khun Yay Chand Khonnokyung

Als er zum ersten Mal Khun Yay (Khun Mae Acariya Chandra) traf, war sie dreiundfünfzig Jahre alt. Sie sah aus wie eine gewöhnliche Nonne, die sehr dünn war, aber deren Augen leuchtend und hell waren; ein Zeichen von jemandem mit extremem Wissen. Sie war sicher, stark, leistungsfähig und erfüllt mit Freundlichkeit. Obgleich sie nicht  lese- und schreibkundig war, konnte sie tiefgründige Antworten zu  Fragen über Dhamma geben. Bei ihrem ersten Treffen glaubte Chaiyaboon, dass er den Lehrer, nachdem er lange Zeit suchte, gefunden hatte. Mit dem Vertrauen in sie, bat er sie, ihr Schüler zu sein. Später sagte Khun Yay zu Chaiyaboon:

Du bist derjenige, dessen Geburt Luang Phaw Wat Paknam mich bat zu suchen, während der Zeit des Weltkrieges.

Diese Aussage war ihm unklar, aber die Wörter, die Khun Yay sagte, waren richtig, da Chaiyaboon während des Zweiten Weltkrieges geboren wurde. Von da an war Chaiyaboon, überzeugt den rechten Lehrer gewählt zu haben, da das Wissen, welches er von Khun Yay empfing, ihm ermöglichte, auf alle Fragen eine Antwort zu erhalten. Dies spornte ihn auch an auf der ganzen Welt Frieden verbreiten zu wollen. Es half ihm, seinen grossen Kindheitstraum zu verwirklichen.

Alles was in Chaiyaboon’s Gedanken war, ob er Zweifel oder Fragen hatte, er würde Kun Yay fragen und sie war in der Lage, ihm alles über alle Erwartungen hinaus zu beantworten.

Das Ziel des Lebens verstehen

Am ersten Tag der Meditationspraxis mit Khun Yay war die erste Frage des neuen Schülers:

Khun Yay, existiert Himmel und Hölle?

Khun Yay antwortete einfach:

Ja, es existieren beide. Himmel und Hölle sind real. Ich war da, als ich hinging, um meinem Vater zu helfen. Mein Vater ging zur Hölle, weil er täglich Alkohol trank und betrunken war. Ich erbat die Hilfe des Dhammakaya, um meinem Vater zu helfen in den Himmel zu kommen. Würdest du gerne dahin gehen? Ich unterrichte dich und wir können gemeinsam dorthin gehen.” Es war eine freie Antwort ohne Umschweife, die zu allen Antworten, die er bisher bekam, völlig anders war. Dies zeigte das Vertrauen, das sie in ihre Erfahrung hatte und was sie in sich selbst sah und wusste. Es ist deshalb, weil Khun Yay im Meditationsworkshop  mit anderen Nonnen und Mönchen meditiert hatte als Luang Pu Watpaknam noch am Leben war. Diese Mönche und Nonnen wurden von Luang Pu Watpaknam ausgewählt, weil sie eine bemerkenswerte Konzentration in der Meditation hatten. Zu dieser Zeit meditierte Khun Yay mit Entschlossenheit sechs Stunden lang während des Tages und sechs Stunden nachts. Sie hatte so großartige Resultate von ihren Meditationserfahrungen, dass Luang Pu Watpaknam sie vor allen anderen Meditierenden lobte: „Tochter Chandra ist die Beste. Sie ist unvergleichlich.

 

Nachdem er mit Khun Yay  nur kurze Zeit meditiert hatte, entdeckte der junge Schüler Chaiyaboon die Antworten zu den Fragen, die er so lange gesucht hatte: „Warum sind wir geboren und was ist das Ziel des Lebens?“ Die Erfahrungen der Meditation lieferten die Antworten dass „wir geboren sind um Vollkommenheit  zu üben und Nirwana ist das höchste Ziel jedes Lebens.“

Ausdauer in der Meditationspraxis

Chaiyaboon Sittiphon

Chaiyaboon Sittiphon

 

Wenn es ums Studieren an der Universität geht, neigt ein gebildeter Absolvent dazu zu glauben, dass ein gutes Studium weltliches Wissen und Dhamma Wissen kombiniert. Weltliches Wissen ist notwendig um seinen Lebensunterhalt zu erwerben und das Dhamma Wissen lehrt unser Bewusstsein rechtschaffen zu sein und Zweifel über das Geheimnis des Lebens zu mindern. Fragen wie

wohin gehen wir nachdem wir sterben? Existieren Himmel und Hölle? Wie können wir es prüfen?

Dieses tiefgründige Wissen wurde nicht an irgendeiner Universität unterrichtet, es stammt von der Weisheit Lord Buddhas. Das veranlasste Chaiyaboon sich mehr dem Studium von Dhamma zuzuwenden als dem Unterricht im Klassenzimmer. Sogar am Tag, an dem er morgens eine Prüfung hatte, würde er den Bus nehmen um nachmittags meditieren zu gehen.  Er tat dies regelmäßig bis zu seinem Abschluss

Mit seiner entschlossenen Einstellung gegenüber Meditation zusammen mit seinem Respekt für den Unterricht seines Lehrers, übertraf sich Chaiyaboon in seiner Weiterentwicklung in der Meditation. Dies gefiel Khun Yay sehr. Sogar Leute, die früher mit Kun Yay meditierten, bestätigten sein Können. Folglich erlaubte ihm Kun Yay die Meditation für Laien zu leiten.

Als er tief meditierte und inneren Frieden erreichte, wuchs Chaiyaboons Vertrauen in das Wissen, welches er im Buddhismus gefunden hatte stetig. Er sah, dass die Resultate der Meditation Menschen von ihrem Leiden befreien konnten und hatte unumstritten all die vielen ungelösten Fragen beantwortet, die er in sich hatte.

Auf dem Weg zur Safranrobe

Später realisierte Chayaboon, dass das Weltliche Wissen die Menschheit nicht wirklich vom Leiden abhalten kann und nicht in der Lage ist, wahres Glück zu erreichen; nur das tiefe innere Wissen, welches durch die Meditation erlangt wird, könnte helfen. Chaiyaboon entschied darum, Khun Yay um Erlaubnis zu bitten, als Mönch ordiniert zu werden. Khun Yay lehnte nicht nur sein Ersuchen um die Ordination ab sondern drängte ihn auch, seine Ausbildung zuerst zu beenden. Sie erläuterte:

Du musst kenntnisreich sein über die Welt und ein Gelehrter in Dhamma, damit du für den Buddhismus von Nutzen bist nachdem du ordiniert wurdest. Du kannst  dich nicht nur auf den Buddhismus berufen.

Chaiyaboon folgte respektvoll ihrer Empfehlung. 1968, an Khun Yays Geburtstag, erinnerte er sich an Khun Yays Güte und Liebenswürdigkeit, welche sie durch ihr Lehren von Dhamma schenkte. Als ein Ausdruck der Dankbarkeit wollte ihr Chaiyaboon ein Geschenk machen; er gab ein Gelübde seiner Aufrichtigkeit und dafür, den Rest seines Lebens im Zölibat zu bleiben. Dies galt als  kostbarstes Geschenk, da für eine Person, die es in der Meditation voranbringen möchte, es wesentlich ist, den höchsten Grad an Reinheit betreffend Keuschheit zu haben und alle Belastungen des Lebens eines Haushälters zu entfernen. Khun Yay war über seine Entscheidung sehr erfreut und glücklich. Sie fühlte, dass ihr Bemühen in zu lehren und zu fördern nicht vergeblich waren.

Im April 1969 beendete Chaiyaboon seinen Universitätsabschluss mit Bachelor in Volkswirtschaft und Administration als Hauptfach und einem Nebenfach in Landwirtschaft. Nachdem er seinen Abschluss empfangen hatte, informierte er sofort seinen Vater über seinen Wunsch zur lebenslangen Ordination in der Buddhistischen Mönchsgemeinschaft.

Sein Vater akzeptierte den Wunsch seines Sohnes zu ordinieren und freute sich mit ihm, da er sein Versprechen gehalten hatte, seinen Hochschulabschluss vor seiner  Ordination zu beenden. Seine Mutter freute sich ebenfalls mit ihm als er sie um ihre Erlaubnis zur Ordination bat.

Dhammajayo Bhikku

Dhammajayo Bhikku

Der 27. August 1969, ein Vollmondtag im 9. Monat des Mondkalenders, war ein vielversprechender Tag, da Chaiyaboon Suthipol die Safranrobe anzog und ein Mönch wurde in der Kapelle von Wat Paknam Bhasicharoen. Phrathepwarawaetee (z.Z., Somdejphramaharatchamangkalajahn, Abt des Wat Paknam Bhasicharoen, Thailand), war sein Präzeptor, Phrakrupipatdhammakanee sein überprüfender Seniormönch  bei der Ordination und Phravicheankawee war sein überprüfender Juniormönch. Er empfing den klösterlichen Titel ” Dhammajayo“, was „der Sieger durch Dhamma” bedeutet.

Nach seiner Ordination gab er in einer Rede seine Gedanken über die Grundregeln des Ordinierens als Mönch preis: ” Ordinieren als Buddhistischer Mönch ist keine einfache Aufgabe. Nur einfach eine Safranrobe  anziehen ist nicht genug. Man muss sich darin üben  227 Gebote zu halten sowie die täglich Routine eines Mönchslebens, in Übereinstimmung mit den klösterlichen Disziplinen. Wer die volle Erfüllung durch den Verdienst (Merit) einer Ordination erreichen möchte, muss in der Lage sein, eine Zufluchtsstätte für den Buddhismus zu sein und nicht nur selbst Zuflucht im Buddhismus zu nehmen.“

WAT PHRA DHAMMAKAYA

Umwandlung des Reisfeldes in ein heiliges Land

In seinem neuen Leben als Mönch, Luang Phaw Dhammajayo, Phrarajbhavanavisudh, war er in den klösterlichen Verhaltenskodexen sehr diszipliniert und studierte hart Buddhas Lehren. Nebenbei gab er regelmässig Predigten für Laien anstelle von Khun Yay im Ban Dhammaprasit, dem Meditationszentrum im Tempel Wat Paknam.

Als das Haus Dhammaprasit so überfüllt war, dass die Leute auf der Straße sitzen mussten, um in der Lage zu sein seine Predigten zu hören, war es an der Zeit, an einen größeren Ort umzuziehen.

Dhammajayo Bhikku

Dhammajayo Bhikku

Am Magha Puja Tag vom 20. Februar 1970 (2513 B.E.) war der bahnbrechende Tag des Aufbaus von Wat Phra Dhammakaya. Das Budget war nur THB3.200(CHF 100) zusammen mit 80 Morgen Land(32 Hektar) das von Khun Ying Prayad Phaetayapongsa-Visudhadhibodi gespendet wurde.

Das Team half einander den Tempel zu errichten, all ihre Bemühungen gebend, hart arbeitend zu ihrer höchsten Kapazität, gewillt ihr Leben zugunsten des Buddhismus zu widmen. Sie sparten sogar ihre täglichen Unkosten  indem sie einfache Nahrung zu sich nahmen, nur was für ihre Energie und nicht für ihr Vergnügen notwendig war. Dennoch wurden ihre Herzen  mit Ermutigung erfüllt, dass sie das Ziel erreichen würden, obwohl sie nicht in der Lage waren, alle möglichen Lösungen zu dieser Zeit zu sehen. Eins der Hauptprobleme beim Aufbau war das nötige Kapital für die Konstruktion aufzubringen.

In Bezug zur Konstruktion von Wat Phra Dhammakaya sagte Luong Phaw Dhammajayo:

Mit allen Notwendigkeiten, die dem Tempel gespendet worden sind, haben die Laien dem Triple Gem ihre Ehrerbietung erwiesen und ein Wunschgebet  mit der Energie des Merits von dieser Spende gemacht. Folglich müssen wir  vollen Gebrauch aus all den Notwendigkeiten machen, die uns gegeben worden sind.“

Aus diesem Grund ist die ganze Konstruktion von Wat Phra Dhammakaya  erschaffen worden  dem Test der Zeit zu widerstehen. Seine Einfachheit im Design ermöglicht die Sicherstellung einer preiswerten Wartung und ist doch in der Lage, eine feine Eleganz zu halten. Diese Gebäude sind Symbole des Buddhismus für Leute, damit sie  ihre Ehrerbietung erweisen können. Die Kapelle ist ein Beispiel dieser einfachen ökonomischen Eleganz sowie  eines der meist benutzten Gebäude im Wat Phra Dhammakaya. Zum Beispiel war der Beton, der zum Aufbau der Kapelle benutzt wurde, kein gewöhnlicher Beton. Der beste Sand wurde ausgewählt von den Sanddünen an der Küstenlinie und musste den Chao Phraya Fluss herauf transportiert werden mittels Schleppzüge. Der Beton selbst musste von bester Qualität sein. War die Mischung einmal vorhanden, musste sie rigorose Prüfungen durchlaufen um eine langlebige Qualität sicherzustellen  und nur wenn das Team von Spezialisten seine Zustimmung gegeben hatte, wurde mit der Konstruktion fortgefahren. Sogar bei der äußeren Wand der Kapelle musste der Kies, der benutzt wurde, eigenhändig ausgewählt werden. Er musste der weisseste und reinste sein in der Grösse eines Reiskornes. Zu dieser Zeit waren die Träger und die Einheimischen so beeindruckt von der Aufmerksamkeit zum Detail, dass sie mithalfen den Kies von Hand zu selektieren.

Frieden verbreiten mit Vertrauen in die Menschheit

Meditationshalle

Meditationshalle

Wat Phra Dhammakaya wuchs schnell. So schnell, dass die ursprünglichen 32 Hektar nicht mehr gross genug waren um die Gemeinschaft unterzubringen. Folglich wurde seine Größe auf 1000 Morgen (404Hektar) erweitert mit dem Ziel als Weltmeditationszentrum zu dienen. Die allererste Meditationshalle, welche 580 Leute unterbringen konnte  (genannt `Catummaharajika‘), hatte ihre Kapazität in nur 5 Jahren erreicht. Die Anzahl an Personen, welche die Predigten besuchten, wuchs in  schnellem Tempo, ähnlich wie im Haus Dhammaprasit. Die Leute sassen zuletzt draußen auf dem Gras um an jeder möglichen religiösen Feier teilzunehmen, die von Luang Phaw geführt wurde. Selbst wenn es regnete saßen die Leute draußen um Luang Phaw zuzuhören. Es war offensichtlich, dass es so nicht allzu lange weitergehen konnte und so wurde entschieden eine neue Meditationshalle zu errichten. Es wurde eine Meditationshalle gebaut mit einem Strohdach mit der Kapazität von 12‘000 Leuten, doch auch diese war bald zu klein.

Dann wurde beschlossen, dass die Gemeinschaft einen viel größeren Bereich für Meditation und Zeremonien benötigen würde.

The Great Assembly Hall oder Sapha Dhammakaya Hall wurde mit Hilfe aller Träger erbaut. Ihr Bereich umfasst 500.000Quadratmeter und kann bis zu 300.000 Leute beherbergen. Sogar bis heute wird das Gebäude noch weiter erweitert. Seit 1996 dient es als Hauptgebäude für alle religiösen Feiern.

Da die Anzahl der Anhänger stetig wuchs, entschied sich Luang Phaw Dhammajayo die nächste Phase zu bauen: der Maha Dhammakaya Cetyia-Goldene Pagoda und das Meditationsstadion. Beides konzipiert um 1000 Jahre zu halten, auf einer Fläche von einem Quadratkilometer.

Luong Phaw Dhammajayo hatte die Idee, ein Zentrum zu bauen für alle Meditierenden auf der ganzen Welt, um zusammen zur selben Zeit zu meditieren. Auch wenn Khun Yay das Gefühle hatte, dass dies eine grosse Aufgabe sei und Luong Phaw Dhammajayo’s Forschung von Vijja Dhammakaya verzögerte, realisierte sie die Wichtigkeit dieses Projektes für das Buddhistische Ministerium in der Welt.

1 millionen Buddhastatue auf der Dhammakaya-CetiyaDhammakaya-CetiyaBuddhastatue auf der Dhammakaya CetiyaDhammakaya CetiyaDhammakaya CetiyaMeditation Dhammakaya Cetiya

Am 8.September 1995 wurde der erste Grundpfeiler des Maha Dhammakaya Cetyia in die Erde gestossen. Der Bau ist eine domförmige Pagode, die  eine Million Buddha Statuen bewahrt, im Inneren sowie auf der Aussenseite rundum die Pagode. In ihrem Zweck dient sie als Fokuspunkt bei Zeremonien im Freien. Die weiten Stufen des Cetyias wurden für eine Versammlung von 10’000 Mönchen konzipiert. Die umliegende Fläche des Stadions bietet Platz für eine Million Menschen, die für spirituelle Aktivitäten und den Weltfrieden zusammenkommen.

Der Maha Dhammakaya Cetyia, Pagode des dreiteiligen Juwels  (Triple Gem: Buddha-Dhamma-Sangha), ist ein spirituelles Zentrum für alle Menschen und geistlichen Wesen, der Ort an dem sie dem Triple Gem ihre Ehrerbietung erweisen und ihre spirituelle Suche erfüllen können, egal von welcher Rasse, Glauben, Religion oder Nationalität.

Die Gründung des Maha Dhammakaya Cetyia ist eine grosse und wichtige Aufgabe: sie wird spirituellen Auftrieb bringen und die Moral der Menschheit festigen. Diese Aufgabe wird die Menschheit die Nähe zum Triple Gem spüren lassen. Die Herkunft der Gedanken wird veredelt, Rede und Verhalten werden edler. Dies erschafft die Art von Menschheit nach welcher die Welt sucht. Der Friede, welcher aus dem inneren Wesen strahlt, wird sich vom Individuum auf Familien übertragen, zur Gesellschaft, Nationen und sich bald zum Weltfrieden ausbreiten.

Neben dem Maha Dhammakaya Cetyia  gibt es weitere wichtige Gebäude. Um den höchsten Lehrern Respekt und Dankbarkeit zu erweisen, gibt es die Memorial Hall von Phramongkolthepmuni und von Khun Yay Acariya Maharattana Upasika Chandra Khonnokyoong. Zur gleichen Zeit wurde die Khun Yay Essenshalle erbaut, um den Laien die Möglichkeit zu geben, den Mönchen Essen zu offerieren. Zurzeit  ist Wat Phra Dhammakaya ein Zentrum für Buddhisten in ganz Thailand und für Buddhistische Zeremonien weltweit. Erfolg war nur möglich durch die grosse Hingabe und Widmung von Luang Phaw Dhammajayo. Aus diesem Grund wurde ihm ein hoher königlicher Orden des klösterlichen `Raj level‘ verliehen von Seiner Majestät dem König von Thailand  um als führender Mönch in Meditation  anerkannt zu werden mit dem Titel „Phrarajbhavanavisudh am 5. Dezember 1996 (2539 B.E.).

Die höchste Dankbarkeit für unseren Lehrer

Jeder Erfolg und Vollendung von Wat Phra Dhammakaya, ob es die Vollendung des Tempels war, die Bildung einer  Gemeinschaft oder die Verbreitung des Buddhismus mit dem Ziel  Frieden in der Menschheit zu schaffen war möglich, weil es eine bedeutende und wichtige Person hinter all dem gab. Diese war  Khun Yay, die Lehrerin, die Luang Phaw mit der Klugheit und Erleuchtung im Dhamma versah und die bis zu ihrem letzen Atemzug Unterstützung und Ermutigung gab, gute Taten zu vollbringen. Khun Yays ungeheure Bedeutung ist unermesslich. Darum pries Luong Phaw Dhammajayo ihre Großartigkeit mit dem Titel: „Unsere große Lehrerin Khun Yay Maharattana Upasika Chandra Khonnokyoong, die Gründerin von Wat Phra Dhammakaya.“

Obwohl Khun Yay heute nicht mehr unter uns ist, fährt Luang Phaw Dhammajayo fort, seine ganze Zeit und Bemühungen  seiner ständig steigende Arbeitslast zu widmen und die Dhammakaya Tradition zu erhalten und bekannt zu machen. Die Tradition, welche Khun Yay von Luang Pu Watpaknam Bhasicharoen empfing und auf Luang Phaw übertragen wurde. Alles, was getan worden ist und alles was Phrarajbhavanavisudh weiterführt, ist abgeleitet von einem Primärziel: Weltfrieden.

Venerable. Phra  Rajbhavanavisudh (Dhammachaiyo Bhikkhu)

  • Geboren am 22 April 1944 (2487 B.E)
  • Wurde im Jahr 1992 zum Phra Sudhammayarn Thera ernannt
  • Wurde im Jahr 1996 zum Phra Rajchavanavisudh ernannt
  • Wurde am 27 August 1969 im Wat Paknam Pasi Charoen ordiniert
  • Absolvent der  Kasetsart Universität, Thailand

Stellung

  • Abt des Dhammakaya Tempels
  • Präsident der Dhammakaya Stiftung
  • Leiter der Phra Dhamma Pariyat Schule

Arbeitsleistung (kurze Überblick)

  • Gründer der Pali Grad 9 Absolventen Gratulationszeremonie
  • Gründer der mindestens 100 Meditationszentren weltweit in allen 5 Kontinenten
  • Empfiehlt die Gründung des Welt-Meditationstag zwischen gleichgesinnigten Organisationen wie die UNESCO und UN
  •  Leiter der Dhammakaya Stiftung, die Mitglied der Weltfrieden-Organisationen geworden ist
  • Gründer über 100  Projekte unter dem Ziel Frieden nach der Lehre Buddhas zu schaffen. Zum Beispiel das Ordinationsprogramm, Sommer Camp für Jungendlichen usw.
  • Gründer des „ Kalyanamitra Haus“ Projekts, indem die Mönche zu den Laien gehen um das Dhamma zu vermitteln.
  • Gründer des „Pfad der Selbstentwicklung“ Projekts, indem die Belehrungen Buddhas ein Teil des Schulunterricht geworden ist.
  • Unterstützer des Pali-Lernens der Mönche
  • Gründer des „Kein Alkohol und Zigaretten für ein besseres Leben“ Projekts, damit die Völker mit Alkohol und Zigaretten aufhören.

*Dieses Projekt war so erfolgreich, dass er einen Preis von der WHO (World Health Organisation) bekommen hat.

  • Unterstützer von jährlich über 2000 Stipendien für Novizen, Mönche, Schüler und Studenten
  • Gründer der DMC Sendung über Satellit, damit die Leute weltweit die Möglichkeit bekommen, Buddhas Belehrung zu erfahren.